Regionalmarke Mittelelbe

Vergeben in: Sachsen-Anhalt
Landkreise Anhalt-Bitterfeld, Wittenberg und kreisfreie Stadt Dessau-Roßlau
Vergeben von: Regionalmarke Mittelelbe e.V.
Kategorie: Essen und Trinken, Kategorienübergreifend
Produkte:
Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse, Aufstrich, Bier, Honig, Spirituosen, Speiseöl, Wurst, Wolle, Holz
Anzahl der belabelten Produkte: Etwa 200
Label-Info: Regionalmarke Mittelelbe
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Labelgeber

Labelgeber ist der Regionalmarke Mittelelbe e. V. mit Sitz in Dessau-Roßlau. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss kleiner und mittelständischer Familienbetriebe, Direktvermarkter und Initiativen aus der Region. Die Mitglieder des Vereins stammen aus den Bereichen Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Handwerk, Dienstleistung und Gastronomie.

Labelziele

Ziel des seit 2007 vergebenen Labels und der Initiative ist, Produkte aus der Region Mittelelbe zu vermarkten. Zu den selbst formulierten Zielen gehört unter anderem der Erhalt und die Pflege der Kulturlandschaft, sowie die regionale Wertschöpfung.

 

 

Labelvergabe

Bei dem Label handelt es sich um eine Regionalmarke, die der Vermarktung regionaler Produkte und Dienstleistungen dient. Betriebe, die ihre Produkte mit dem Label versehen wollen, müssen die Markensatzung akzeptieren und sich verpflichten, die dort formulierten Kriterien einzuhalten.

Zu den Kriterien des Labels gehört unter anderem, dass bei Lebensmitteln alle Hauptzutaten aus der Region stammen, bei tierischen Produkten die Tierhaltung artgerecht erfolgt, die komplette Verarbeitung in der Region stattfindet, keine Gentechnik eingesetzt wird und die Vermarktung in der definierten Region erfolgt. Für Käse gilt, dass der Einsatz von Geschmacksverstärkern, Farbstoffen, Nitrat, Konservierungsstoffen, gentechnisch veränderten Bakterienkulturen und Reifungsbeschleunigern untersagt ist. Bei Fleischprodukten müssen die Tiere im Gebiet der Regionalmarke geboren, aufgewachsen und mit betriebseigenem Futter gemästet werden. Der Einsatz von Wachstumsförderern und Antibiotika ist verboten. Der Transport und die Schlachtung müssen tierschonend erfolgen. Die Kontrolle, ob die Erzeuger die Kriterien einhalten, basiert auf einer Selbstverpflichtungserklärung.

Gastronomische Betriebe die das Label tragen, müssen ganzjährig mindestens drei regionaltypische Gerichte und ein regionaltypisches Getränk anbieten. Die Hauptzutaten dieser Gerichte müssen aus der Region stammen.

Bei den von der Initiative angebotenen Regionalkisten erfolgt die Herstellung, die Rohstoffproduktion und die Verarbeitung laut eigenen Angaben in der Region. Füllstoffe und Verpackungsmaterial müssen ausschließlich aus nachwachsenden Rohstoffen stammen.

Kontakt

Regionalmarke Mittelelbe e.V.
Am Schlossgarten 18a
06862 Dessau-Roßlau

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